Montag, 31. Oktober 2016

Night at the Castle




Boooo.
Na habt ihr euch erschrocken?
Falls nicht, dann werden wir euch diese Nacht noch das Gruseln lehren.
Seid ihr bereit für ein Abenteuer?
Nun gut, dann folgt uns.
Wir nehmen diese Treppen da. Schön im Gänsemarsch...
Ist das schloss nicht herrlich. Die Lichter strahlen mit den Sternen um die Wette.
Hach ja unser kleines Disneyland.
Ob es hier Feen gibt?
Normalerweise schon...Nur heute..
Wir werden sehen...
Wisst ihr diese Nacht ist besonders.. da verstecken sich die Feen gerne...









 Keine Sorge diese Gestalten sind ganz harmlos...
Ok können wir weiter?

 Seht ihr den goldenen Hirsch?
Es gibt da so eine Geschichte...


 Vor langer langer Zeit,
gehörte dieses Schloss einem sehr reichen Mann.
Er war kein Graf, kein Ritter oder Prinz.
Auch hatte er das Schloss nicht rechtmäßig erworben.
Und dennoch regierte er Schloss und Land mit eiserner Hand.
Seine Landsleute fürchteten ihn und keiner wagte es ihrem Herrn zu missfallen.
Männer und Frauen, Tier und Kind, sie alle schufteten tag für Tag.
Nie war ihr Herr zufrieden. Nie war ihm etwas gut genug.
Es gab keine Freude und kein Lachen in seinem Reich...
Doch es gab einen Tag im Jahr der anders als alle Tage des Jahres waren.
Die Leute feierten, lachten und tanzten. Sie fühlten sich frei und glücklich.
Was die Menschen genau feierten wusste keiner mehr genau.
Es war eine langehegte Tradition und keiner, nicht einmal ihr Herr, konnte ihnen dieses Fest verbieten.
Ob der Herr es nicht verboten hat?
Oh natürlich.
Aber gegen diesen einen Tag kam er einfach nicht an.
Und es schickte sich an, dass der Tag kam und alle Menschen verkleideten sich und versammelten sich an ihrem angestammten Platz.
Nur der Herr saß allein in seinem riesigen Schloss und konnte nicht schlafen.
Es lag nicht an dem Lärm,den die feiernden Menschen verursachten, oh nein die konnte er nicht hören, dafür war das Schloss zu abgelegen.
Nein es war diese unglaubliche Einsamkeit.
Selten hatte er sich so allein gefühlt.
Nur sein treuer Jagdhund Baxter war bei ihm, ansonsten war das ganze Schloss menschenleer.
Seit Stunden schon versuchte er nun einzuschlafen.
Er hatte in seinen geliebten Büchern geblättert, Hirsche gezählt und an die Decke gestarrt.
Nichts davon half.
Baxter hingegen schlief tief und fest am flackernden Kamin.
Plötzlich war ihm als würde er ein Geräusch hören.
Todesmutig griff er nach einer Kerze und schlich auf leisen Sohlen durch das zimmer.
ein Blick aus dem Fenster zeigte ihm, dass es immer noch stockdunkel war.
Er hielt inne.
Da! Da war es wieder dieses unsägliche Geräusch.
Wie ein Heulen oder war es doch eher ein Quietschen?
Mh jetzt war es wieder verschwunden.
Leise öffnete er die Tür und steckte erst den Kopf und schließlich den ganzen Körper hinaus.
Plötzlich knallte eine Tür zu.
Aber wie konnte das sein?
Außer ihm und Baxter war doch keine Menschenseele hier...
Verunsichert trat er einen schritt zurück.
Und fiel dabei über etwas weiches.
Ein Schrei ertönte.

Es war sein Eigener.
Während er noch suchend und nach der Stolperfalle tastete, zog ein Windstoß durchs Haus und ließ die angelehnte Zimmertür auffliegen und wieder zufallen.
Erschrocken hielt er die Luft an.
Als er ausatmete pustete er versehentlich seine Kerze aus, die er aufgrund der Stolperfalle und seiner schlechten Augen, vor sein Gesicht gehalten hatte.
Nun war er in vollkommene Dunkelheit gehüllt.
Das ganze Schloss wirkte mit einem Mal unendlich viel gruseliger als je zuvor.
Irgendwie musste er eine brennende Kerze oder Fackel finden.
Im Dunkeln konnte er einfach nicht schlafen.
Er hatte jetzt genau zwei Möglichkeiten. Entweder zurück ins Bett zu gehen, ohne Licht wohlgemerkt, oder aber er würde sich auf die Suche nach etwas Licht machen. Zwar musste er dafür durch das dunkle Schloss laufen, aber ohne Licht konnte er einfach nicht schlafen..
als er es das letzte mal probiert hatte... nun lassen wir das.
Da da war doch etwas.
Etwas helles leuchtendes und sogar ganz in der nähe.
Erleichtert nun scheinbar doch um einen Schlossgang herumgekommen zu sein lief er los.
Plötzlich stolperte er erneut über etwas weiches. Diesmal war es nicht der Bärenkopf, die erste Stolperfalle hatte er als den gelberlegten Bären"Teppich" identifiziert. Er tastete.. oh es war nur baxter.
Aber warum saß dieser Hund mitten auf dem gang und rührte sich nicht. er schien in die Luft zu starren.
Nun legte er den kopf schief.
Was war da bitte?
Er glaubte nicht an Geister..
Eigentlich.
Plötzlich war es ihm als würde ihm jemand eine Hand auf die Schulter legen. Erschrocken fuhr er herum.
Doch da war nichts.
Oder doch?
War da nicht eine Gestalt?
Wieder knallte eine Tür.
Dieses Heulen, es war wieder da und es wurde immer lauter..
Plötzlich war da nichts mehr.



 Nun wie diese Geschichte ausging das fragt ihr?
Naja der Herr wurde am nächsten Morgen mitten auf dem Gang gefunden.
Er redete wirres Zeug. Etwas über Geister...
Noch nie hatten seine Diener ihn so ängstlich erlebt.
Er konnte nicht mehr alleine sein.
Und zeigte sich nie mehr in der Öffentlichkeit.
Das Gerücht geht um das er kurz darauf im Schloss gestorben ist.
Andere wiederum glauben, dass er in eine Psychiatrie eingewiesen wurde..
Fest steht nur, dass jedes Jahr an diesem merkwürdigen Tag, Dinge im schloss vorgehen die unvorstellbar sind.
Was das jetzt mit dem goldenen Hirsch auf sich hat.
Oh das stellten die Leute nach jenem schicksalshaften Tag auf, denn seit diesem Tag, hatten sie wieder ein glückliches Leben.
Der Herr war einfach viel zu viel mit sich und seinen Ängste beschäftigt um sich noch groß um seine Untertanen zu kümmern.
Was jenen nur zu gut bekam.


 Nun seid ihr hier.




 Ihr esst, spielt und genießt hier.
Ganz so wie der Herr.
 Werdet auch ihr diese merkwürdigen Vorkommnisse vernehmen.
Werdet auch ihr vor Angst zittern.
Was werdet ihr erleben
Denkt daran alles ist möglich.
Denn heute ist der Tag den die einen feiern und die anderen fürchten.
Es ist Halloween.
 BOOOOOOOOOH!!!!
















1 Kommentar:

  1. I like the pink dress from your header picture! I am looking for something silimar for my Christmas Eve Dinner <3 I LOVE IT!

    Carmelatte

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